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Beschrieb
der Farm "Pedra Redonda" (Runder Stein)
José Bernardes Santana
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Herr José Bernardes Santana
ist der Besitzer der "Pedra Redonda". Er
produziert hier
seit zwanzig Jahren Kaffee und
zeichnet sich also durch nachhaltige
Erfahrung aus.
Gleichzeitig ist er persönlich für
die Administration des Betriebes
verantwortlich.
Das Grundstück der "Pedra
Redonda" liegt zwischen 940 und 1'400 m.ü.M, in
leicht hügeligem
Gelände und bietet so optimale
Voraussetzungen für den Anbau diese
Produktes. Die hier
typische, dunkelrote, feuchte und
fruchtbare Erde - "el latossolo" -
überwiegt.
José Bernardes Santana schützt
aktiv und mit grossem Engagement die Fauna
und Flora der
Region und er pflegt/bewirtschaftet
zusätzlich eine Waldparzelle mit
ausschliesslich einheimischen
Hölzern. Dabei wird er offiziell
vom Institut für Forstwirtschaft des
Staates Minas Gerais unterstützt,
welches ihm sowohl technische als
auch wissenschaftliche Erkentnisse zur
Verfügung stellt.
Sowohl das Anbauen als auch das
Ernten des Kaffees geschieht nach wie vor
ausschliesslich
manuell, u.a. mit der Idee
verbunden, Arbeitsplätze in der Region zu
schaffen und zu erhalten. Der
Betrieb beschäftigt 30
Festangestellte; während der Ernte erhöht sich der
Bestand jeweils vorübergehend
auf rund 110 Mitarbeitende. Es gilt
an dieser Stelle sei festgehalten,
dass die Arbeitsverträge sowohl
der
Fest- als auch der befristet Beschäftigten
vollumfänglich den relevanten
Vorgaben des Brasilianischen
Arbeitsgestzes entsprechen. In
diesem Zusammenhang gilt es zu erwähnen,
dass Herr Santana die
in Brasilien oft verbreitete
Kinderarbeit bekämpft und sich auch hier
strikte an die einschlägigen
ethischen
Normen hält, ohne dabei jedoch die
sozialen Aspekte dieser Problematik zu
ignorieren.
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Prozess
der Kaffeeherstellung
Zuerst werden alle Kirschen - auch
die grünen und die trockenen - von Hand
gepflück.Dann wird in
einem sogenannten Pulper, einer
Quetschmaschine, das Fruchtfleisch
losgerissen. Die Kerne fallen in
große Gärbottiche, wo sie etwa 24
Stunden liegenbleiben. Danach lassen
sich die Fruchtfleischreste,
"Honig" genannt, in
Wasserkanälen leicht entfernen. Nun wird der Kaffee
zum Trocknen an die Sonne gelegt.
Dort werden die Bohnen von Hand
sortiert, und danach läßt man sie in einer
dünn aufgehäuften Schicht in
der Sonne trocknen. Die gedörrten
Beeren werden dann bis zur weiteren
Verarbeitung in mit Holz
ausgekleidete Behälter gelegt.Der
Trockenvorgang spielt übrigens eine
äußerst wichtige Rolle für die
Erzielung tadelloser Ware.
Abschliessend folgt der letzte Schritt: Die
Kaffeebohnen werden in Jutesäcke
abgefüllt, in denen sie später
verschickt werden. Ein Sack zu 60 Kilogramm
(in Brasilien das übliche Maß)
gilt
weltweit als statistische Einheit.
Die Säcke werden in sauberen, gut
gelüfteten Lagerräumen gestapelt.
Nun ist der Kaffee bereit zum
Verkauf.
Das für das Waschen benötigte
Wasser wird wiederaufbereitet und in
speziellen Wasserteichen gesammelt.
Die Tatsache, dass diese Reservoirs
gleichzeitig der Fischzucht dienen,
spricht für die saubere Qualität
des gereinigten Wassers. Die Behörden
wachen übrigens über die Einhaltung
der einschlägigen Verordnung
zum Schutze der Umwelt.
Qualität
Die permanente Sicherstellung der
hohen Qualität vom Anbau bis hin zur
Auslieferung an den Kunden ist
auf der "Pedra Redonda"
standardisiert.
Im Jahre 2004 wurden auf dem Gelände
rund zwanzig Bungalows erbaut, um so
die nationale und
internationale Kundschaft,
interessierte Kreise sowie Spezialisten aus dem
Branchenhandel und der
-produktion empfangen und
beherbergen zu können.
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